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Free University of Bozen-Bolzano

UniNews

Wie soll lokales Rindfleisch produziert werden?

Wie sollte die heimische Rindfleischproduktion aus Sicht der Verbraucher aussehen? Die Freie Universität Bozen führt unter Südtirols Bevölkerung eine Umfrage durch.

Südtirols Berglandwirtschaft ist derzeit stark auf die Milchproduktion ausgerichtet. Dabei bietet sich die Region genauso gut für die Produktion von Rindfleisch an. Um ein solches Fleisch erfolgreich zu vermarkten, ist es jedoch wichtig zu wissen, welche Erwartungen die Gesellschaft und insbesondere die Konsumentinnen und Konsumenten an ein solches Produkt haben. Die Freie Universität Bozen führt deshalb eine Umfrage zur Rindfleischerzeugung in Südtirol durch, für die sie um die Mithilfe der Südtiroler Bevölkerung bittet. Die Forscherinnen wollen herausfinden, wie eine „perfekte“ Rindfleischproduktion in Südtirol aus Sicht der Bevölkerung aussehen könnte und welche Ansprüche Verbraucher an lokal erzeugtes Rindfleisch haben.
 
Die abgefragten Themen betreffen unter anderem die Haltung der Tiere, ihre Fütterung, Aufzucht oder den Einsatz von Medikamenten. Die Umfrage ist Teil des Aktionsplans Berglandwirtschaft. In diesem von der Provinz geförderten Projekt geht es darum, nachhaltige Zukunftsstrategien für die Südtiroler Berglandwirtschaft zu entwickeln. Unter anderem wird betrachtet, welche landwirtschaftlichen Alternativen zur arbeitsintensiven Milchproduktion für Bergbauern infrage kommen könnten. 

Die Umfrage ist online über den Link https://ww2.unipark.de/uc/Rind/ abrufbar. 
 
Sie dauert etwa 12 Minuten und kann auf Deutsch oder Italienisch durchgeführt werden. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, da es ausschließlich um die Erhebung der persönlichen Meinung geht. Die Umfrage wird zudem komplett anonym durchgeführt und ausgewertet. 

Je mehr Menschen sich an der Umfrage beteiligen, desto aussagekräftiger ist das Ergebnis und entsprechend wirkungsvoller sind die Maßnahmen für die Zukunft von Südtirols Berglandwirtschaft. Ansprechpartnerinnen für die Studie an der Universität Bozen sind Sarah Kühl (sarah.kuehl@unibz.it) und Gesa Busch (gesa.busch@unibz.it).

(su)
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