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Euregio-Jungforscherin 2019 kommt von unibz

Ehrung für unibz-Professorin Valentina Morandi am Forum Alpbach: Die Mathematikerin der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik ist die Euregio-Jungforscherin 2019.

Die Euregio-Jungforscherin des Jahres 2019 kommt von der Freien Universität Bozen. Die Mathematikerin Valentina Morandi, seit Herbst 2018 Professorin an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik, wurde am Sonntag für eine Forschungsarbeit zum Thema Verkehrsoptimierung mit dem ersten Platz des Forschungspreises ausgezeichnet, der am vergangenen Wochenende zum achten Mal an drei JungforscherInnen verliehen wurde. „Ich bin sehr, sehr glücklich, dass damit auch die Mathematik als Basis für die wissenschaftliche Lösung aktueller Probleme Wertschätzung erfährt“, freut sich die gebürtige Brescianerin. 

Angesichts der Dauerstaus rund um Ferragosto ist ihre in Alpbach prämierte Forschungsarbeit besonders aktuell: Morandi setzt sich darin mit der Frage auseinander, wie Stauprobleme im Straßenverkehr dank automatisch geführter, fahrerloser Fahrzeuge vermieden werden können. Ihr Fokus liegt dabei auf zentralisierten, proaktiven Routenführungsansätzen, mit denen in Echtzeit die schnellste bzw. kostengünstigste Route zum Ziel gefunden wird. Ein theoretisches Modell, das allerdings auch heute schon in die Praxis umgesetzt werden könnte, wenn die entsprechenden Autos bereitstünden, wie Valentina Morandi (im Bild 5. von rechts) unterstreicht. 

Der JungforscherInnenpreis sowie der in diesem Jahr zum zweiten Mal vergebene JunginnovatorInnenpreis werden von den Wirtschafts- und Handelskammern der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino gestiftet und sind mit je 2000, 1000 und 500 Euro dotiert. In diesem Jahr setzten sich die Forscherinnen und Forscher bzw. InnovatorInnen aus der Euregio mit dem Thema „Megatrend Digitalisierung – digitale Transformation“ auseinander. Die Arbeiten der Jungforscher wurden von einem wissenschaftlichen Beirat unter der Leitung von Ulrike Tappeiner (im Bild rechts), Präsidentin der Freien Universität Bozen, ausgewählt. Zweitplatzierter ist Raffael Heiss (Management Center Innsbruck MCI) mit einer Arbeit zur Nutzung von Social Media in der Politik, den dritten Platz erzielte Shahla Asgharinia  von der Stiftung Edmund Mach in San Michele all‘Adige. 

(su)

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